Sprich mit mir - Der Kommunikationspodcast

Sprich mit mir - Der Kommunikationspodcast

Transkript

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00:00:03: Sprich mit!

00:00:03: Nicht einfach friedlich mehr, soll sich

00:00:06: warm anfangen.

00:00:06: So that you gotta pay!

00:00:07: Surprise!

00:00:08: Have mercy upon the people.

00:00:10: Volle politische

00:00:11: Risiko!

00:00:12: Carambo Zappo!

00:00:13: Der Kommunikations-Podcast.

00:00:14: Theorie und Baxis... Mit

00:00:16: Klaus Rohnsorge und

00:00:17: Andreas Reuchler.

00:00:22: Heute sind wir zu dritt.

00:00:24: Lieber Klaus, gleich hast du die Honours unseren Gast vorzustellen weil du ihn gut kennst befreundet bist.

00:00:30: ich habe ihn vor einer halben Stunde kennen gelernt und bin sehr gespannt auf Wolfgang Zorn der uns ein bisschen was erzählen wird über Nachfolge, über M&A, über Unternehmen Überhaltung, Überführungen in Unternehmen Und was die Kommunikation mit all dem zu tun hat.

00:00:48: Klaus macht ihr honours willkommen.

00:00:49: Ja, vielen Dank Andreas und hallo Wolfgang.

00:00:52: Willkommen in unserem Podcast!

00:00:54: Das war uns beiden, Andreas und mir ein großes Anliegen das du hier zu Gast bist.

00:00:59: was soll ich über dich sagen?

00:01:01: Ich könnte sagen einen Steuerberater aber das würde nicht reichen.

00:01:04: es ist doch so dass du eher Unternehmensberater bist.

00:01:07: für mich bist du natürlich nicht nur das sondern auch Lebensberater denn du begleitest mich ja schon mein berufliches Leben in ganz entscheidenden Phasen und es geht nicht immer nur um den Job überhaupt nicht.

00:01:17: Es geht auch um das Leben Meine Herausforderungen, um Spaß und Musik.

00:01:23: Prus-Fan?

00:01:24: Ich wollte

00:01:24: gerade sagen, ihr seid beide Prusa-Lohne.

00:01:26: Selten verständlich!

00:01:27: Wolfgang Langjähriger Dirigent gewesen.

00:01:30: Trompete Saxophon alles was du dir vorstellen kannst ein bisschen Gitarre könnt ihr euch connecten.

00:01:38: Einer meiner besten Freunde Und wir haben ständig Austausch auf allen Ebenen und das ist ein großes Geschenk, aber heute geht es genau um diese Themen.

00:01:47: Hallo Wolfgang!

00:01:47: Ja vielen Dank für die Einladung an euch beide, freut mich dass ich hier bin und dass sich vielleicht ein bisschen der Licht in dieses diffuse Thema Nachfolge usw.

00:01:58: bringen kann.

00:01:59: Ja, also ich bin total gespannt.

00:02:01: Auch willkommen von meiner Seite

00:02:03: und ich muss

00:02:04: ja so eine Frontalbrutalo-Frage mal starten.

00:02:07: Man liest natürlich einen Gazetten AI, also die künstliche Intelligenz wird dazu führen dass dein Berufsstand obsolet wird in wenigen Jahren.

00:02:15: Siehst du es auch so?

00:02:17: Obsolet nicht aber ganz anders Aber krass

00:02:20: anders.

00:02:21: vorher werden noch die Anwälte geschröpft.

00:02:24: Das wird halt so sein, dass die KI rasant an Macht über uns übernimmt.

00:02:31: Über unsere Arbeit übernmt aber auch Werkzeug wird immer mehr in der Stubigenabarbeitung von irgendwelchen Vorgängen.

00:02:40: Sei es eine Verwaltung sei es eine Produktion.

00:02:43: Spannend, spannend auf jeden Fall!

00:02:45: Aber wir wollen hier natürlich vornehmlich über Kommunikation sprechen.

00:02:50: jetzt würden vielleicht Die einen oder anderen Hörer denken, der Mensch Steuerberatung ist was das hat mit Mathe zu tun.

00:02:59: Das ist halt etwas mit Zahlen zu tun aber nicht so wahnsinnig viel mit Menschen zu tun und dem würdest du wahrscheinlich sagen nee hast du gedacht?

00:03:06: Richtig!

00:03:06: Es ist falsch.

00:03:08: es ist immer so wenn ich zu Mandanten Erstbesuche machen dann sage ich immer untersteh' ich auch dazu dass jetzt unsere Philosophien der Kanzlei dass ich sage ich sehe die Existenzen die Menschen hinter den Unternehmen um die halt eben zu führen, zu leiten, Tipps zu geben damit ihr Existenz erhalten bleibt oder wächst oder expandiert.

00:03:32: Oder was whatever.

00:03:33: also da achte ich schon drauf dass die Existenzen hinten dran abgesichert sind.

00:03:38: Klaus weiß das.

00:03:39: es geht bei mir meistens los dass sich nicht frage okay welche Buchhandelsysteme habt ihr sondern ich frage sehr oft in den Erstgesprächen schon habt ihr eine Vorsorge vollmacht?

00:03:50: Kann ihr Testimente?

00:03:52: Sind eure kleinen Kinder, die vielleicht zwei oder drei Jahre alt sind, haben den Unfall für sich auch und solche Sachen um halt eben die Menschen davor zu bewahren ja vor finanziellen Ängsten wenn irgendwelche Schicksalsschläge einschlagen.

00:04:05: Und das habe ich leider Gottes mit vielen sechzig Jahren schon sehr oft erlebt dass der Schicksal manchmal zuschlägt und dann wird gefragt wer warum haben wir nicht?

00:04:15: Wir

00:04:16: wissen geradezu, da bei diesen Dokumenten.

00:04:18: Achtzig zwanzig, dreißig siebzig irgendwie haben nicht haben all diese essentiellen Dokumente wenn was schief geht, wenn es richtig hart auch hat kommt?

00:04:27: Also siebzehnt bis achtzig Prozent haben nichts eingehen.

00:04:30: Ja

00:04:30: das unterschreibe

00:04:31: ich sofort.

00:04:32: so ist

00:04:32: also aufruf vorne weg in sprich mit mir auch wenn das jetzt per se mit kommunikation nicht so furchtbar viel zu tun hat.

00:04:39: Leute kümmert euch um diese Dokumente.

00:04:42: Also viele haben wahrscheinlich auch eher vor, ich davor überhaupt damit anzufangen so was anzulegen.

00:04:47: Was

00:04:47: ist Kommunikation?

00:04:48: Aufgrund

00:04:48: des eher Lebensberater für mich aus meiner Sicht weil ich natürlich auch weiß wie er sich um Mandanten kümmerte.

00:04:54: Ich bin ja auch einer davon und da geht es ja drum sich abzusichern für einen Extremfall.

00:05:00: Und dann hast du nichts geregelt und dann ist der Diskussionsbedarf groß und dann geht die Post ab.

00:05:05: Klar, dann gibt es ein Gesetz.

00:05:06: Aber ob das die Regelung ist, die du wirklich wolltest und du hättest vorher gestalten können, du hattest Verantwortlichkeiten verteilen können?

00:05:11: Du hättetest delegieren können, Vollmachten erteilen können damit der Laden so läuft wie du dir das vorstellst mit den Leuten, die dich gerne positionierst Wenn du das vorher besprochen hast, ist das eine ganz wichtige Kommunikation weil du musst ja auch mit diesen Menschen sprechen.

00:05:23: bist du bereit für diesen Worst Case usw.

00:05:26: Und da nicht zu machen, grob fahrlässig

00:05:28: Ja nach dem Motto Tu Gude sind Sprich darüber

00:05:32: absolut.

00:05:32: Das ist

00:05:32: ein wichtiger Punkt Auch vielleicht eine Geschichte dazu.

00:05:36: Es gibt nach wie vor viele Einzünder nehmen, ihr beide seid ein Zündernehmer.

00:05:40: Wenn du jetzt ne Schranerei hättest und ne Schweißerei hattest und hast sechs Leute, weil ich sagen überlegt da mal willst du nicht n Haftungsbegrenzung haben?

00:05:48: Dann die Mobilis bezahlt in den Umständen oder last noch Schulden drauf, dann der Kinder sind vielleicht schon Ausbildung oder sind schon aus dem Haus also die Vermögen ist da Und das kann immer was passieren.

00:05:59: Ne Schweißnacht hält nicht und dann wird ein Schuldiger gesucht, hat Meister Klaus viel besser als ich.

00:06:05: Und dann sage ich immer macht eine Haftungsbegrenzung, legt einen Mantel drum herum damit euren Existenzen nichts passieren kann mit eurem Nesta wirklich da bleibt.

00:06:15: Als Einzelnehmer wichtigste Informationen Haus auf EF Roll übertragen und dann mit dem Satz Rückvertragung ist recht viel mann, wenn die Ehe anders erlitt als verstohlt.

00:06:26: Den sagst du romantisch zu frame'n?

00:06:28: Ist wie eine hohe Kunst!

00:06:30: Ja, aber

00:06:31: warum musst

00:06:31: Du wirklich

00:06:32: ganz hoch?

00:06:32: Ich bin fest davon.

00:06:33: über zur Klaus-Dem Wolfgang gelingt so was im Gespräch

00:06:36: mit uns.

00:06:37: Wenn

00:06:37: es einer kann.

00:06:38: Meistens ist das ja so... Du wirst mir ein Haus meiner Frau übertragen.

00:06:44: Ja, ja.

00:06:45: Vor uns haben wir keine Angst zu haben!

00:06:46: Da machen wir diese Formelero rein und dann klingt das gar nicht mehr so schlimm.

00:06:49: Genau

00:06:50: aber der dicke Bretter zu bohren... Wir wollen natürlich hier auch einen großen Bogen bisschen aufziehen mit Nachfolge, mit Führung in nachfolge mit all diesen Problematiken die Geschichte, die mir da in den Sinn in den Kopf kommt.

00:07:05: Schulfreund von mir Papa war kfz Sachverständiger, war am Ort seinerzeit ja ich frame das jetzt mal so eine Lizenz zum Gelddrucken.

00:07:16: Tochter Sohn der Sohn sollte natürlich übernehmen diese Goldgrube.

00:07:22: Der wollte aber Architekt werden.

00:07:23: irgendwie klappte dass nicht und das Unternehmen fand dann auch nur so halb gar irgendwie ne Nachfolge.

00:07:33: Das sind, glaube ich, Stories die sich abspielen in unserem Land im Moment nicht dutzendfach sondern tausend Millionenfach.

00:07:41: Ich persönlich habe durchaus Verständnis dafür wenn Leute sagen not my business also ich bin lieber irgendwie irgendwo angestellt und so ich will nicht ins Risiko reingehen usw.

00:07:52: Habe schon ein Verständnis für?

00:07:54: Und da ist ja die ganz spannende Frage wie macht man das der nächsten Generationen schmackhaft?

00:08:01: dass sich lohnt, auf diesen Weg der Selbstständigkeit zu gehen.

00:08:06: Zumal wenn schon etwas vorliegt also wenn man schon ein Unternehmen hat das man ja umbauen kann.

00:08:13: durchaus

00:08:14: Das kannst du eigentlich nur vorleben.

00:08:18: Hast

00:08:18: du gemacht habe ich gehört?

00:08:19: Ja

00:08:20: richtig!

00:08:21: Mein Sohn ist der letzten Jahr des Steuerberater seit erster erstes im Jahr twenty-fünfe und zwanzig ist er bei uns in der Kanzlei.

00:08:27: Ich will mal zurückkommen wie das beim meinem Vater war.

00:08:30: Ich komme aus einer Unternehmerfamilie, wir hatten Dachdeckerbetrieb.

00:08:33: Die haben so zwanzig Leute ungefähr gehabt zu Hochzeiten und wir waren zu viert vier Kinder zwei Brüder beide Dachdeckellehre, Dachdäckermeister Ja Wolfgang die zwei hier machen wir dann das Unternehmen weiter.

00:08:46: du hast ja linke Hände.

00:08:51: Da hat der Klaus mir empfohlen und jetzt kaufen wir es recht ein Handwerkergurt.

00:08:57: Ja, das ist essentiell.

00:08:59: Ein Handwerkergurt muss man tragen mit zwei Linken.

00:09:02: Dann habe ich eine Lehre gemacht als Steuerverhandelsteller und bin dann zu einem sehr guten Chef gekommen.

00:09:08: Zwei gute Chefs, der Manfred Schiller oder Josef Günster war mein erster Chef.

00:09:14: Wir waren sage-und schreibe II Angestellte.

00:09:17: Das war Ich und seine Tante.

00:09:20: Und der Schüller, als er kam ein halbes Jahr später, hat mir so ein bisschen vorgeliebt wie das ist als Steuerberater.

00:09:27: Er hat immer gesagt, wenn wir mit den bilanzigen Machtern haben, dann fängt eigentlich erst die Steuerberatung an.

00:09:33: Genauso ist es!

00:09:35: Und dieser Spaß mit Menschen, diese Freude, diese Genugtung auch aber auch ich sage mal manche negativen Seiten, die du auch erlebst, da bin ich gar nicht abstreiten führt dazu, dass dieses Berufsbild für mich wahnsinnig interessant war.

00:09:48: Hat mich total angesprochen.

00:09:49: und eine Nachfolger kannst du wenn er aus der Familie kommt muttisch vorleben.

00:09:55: Kannst Du das als eben erreichen?

00:09:58: Macht er das oder macht er nicht?

00:10:00: Und was bei mir so Wenn wir persönlich Als meine Kinder Abitur hatten kurz danach oder kurz davor.

00:10:08: Da haben die gesagt, Papa, wat hat wer du machst?

00:10:10: Nee!

00:10:10: Ich habe lange gesagt Die sollen dich das machen, wat ich mache.

00:10:14: Das ist eine dritte Nihilie und der Ende.

00:10:16: Und weil es kostet, zahlst du den Preis dafür?

00:10:18: Das ist ja schon so, wenn du erfolgreich ne Gansdai aufbaust, zahlst du auch einen gewissen Preis dafür

00:10:23: in Stunden,

00:10:24: in Lebenszeit.

00:10:25: Ja... Und wie Klaus schon sagte ich war dann nicht nur ausgelassene Gansdaig, ich war da noch Blasmusik-Dirigent, war mir eine Leidenschaft gewesen, habe aber dann irgendwann gemerkt das geht nicht mehr.

00:10:36: Ich hab das weiter vorgelebt dass mir der Beruf so viel Spaß gemacht hatte.

00:10:40: Da kam es, wie's kommen musste.

00:10:42: meine Tochter ... bracht das Studium ab.

00:10:44: Papa, ich gehe da nicht mehr hin.

00:10:46: Okay?

00:10:46: Und willst du es machen?

00:10:47: Ich will eine Ausbildung

00:10:48: machen!

00:10:48: Ich schoff meinen Freund an... Ja, kann nächsten Monat anfangen, kann eine Ausbildung machen und die war schon begeistert von diesem Beruf.

00:10:56: also sie hat sich auch schon gefixt weil mein Freund aus so ja Musiker, Jazzmusiker auf dem Plasmusik-Dirigent übrigens.

00:11:04: dann habe ich auf dem ... ... Plasmuziek-Diregenten-Dirkann kennengelernt wie Michael Redd.

00:11:08: Cool!

00:11:08: Ja, Klasse!

00:11:09: Und Netzwerk

00:11:10: ist alles.

00:11:11: Ja, Netzwerk is alle.

00:11:12: Und hat ihr sie schon gut gelegt?

00:11:14: Also, ich hab Freude daran gefunden.

00:11:16: Mein Sohn, zuerst wollte er Pharmazie studieren.

00:11:19: und dann hat er gesagt, Pharmazies.

00:11:20: Er hat gesagt, weißt du was, ich mach mal ein Wirtschaftsjurist.

00:11:23: Der hat einen WirtschaftsJurist gemacht... ...und war dann in Praktikungen in Heidelberg bei einer Steuerberatungskanzlei.

00:11:29: Und ja beide machten dann im gleichen Jahr, nimmst du in den twenty-einen Jahrzehnt Störberatexamen gemeinsam an der Steuerberaterkammer.

00:11:37: Das ist

00:11:37: ja ein Traum, wenn Papa sagt!

00:11:38: Das war der

00:11:39: Wahnsinn kann ich dir sagen.

00:11:41: Wir machten dann gemeinsam das Steuerbarathexam.

00:11:43: Und meine Tochter ging dann zu seinem Arbeitgeber, Rögel und Partner.

00:11:49: Mein Sohn blieb dann Heidelberg bei Freik.

00:11:51: Ja, und dann?

00:11:52: Irgendwann fragte ich natürlich.

00:11:54: Manuel, wie sieht es aus?

00:11:55: Hättest du Bock!

00:11:56: Also mein Tochter hat zwischenzeitlich Familie gegründet... ...und hatte einen Mann, der selbstständig war.

00:12:01: Dann hab' ich gedacht okay, stuttgart um uns rück, das lässt sich nicht gut vereinen.

00:12:06: Da habe ich an Manuel gefragt Er ist nur weiß noch nicht.

00:12:09: Und dann irgendwann hat er gesagt, ja, schauen wir das mal angucken und er ist eingestiegen auch mit einem ganz klaren Ziel.

00:12:14: Das ist halt eben wenn ich meinen Ruhestand gehe Zeitpunkt steht schon fest dass er dann auch meine Anteile übernimmt.

00:12:21: Ja da sind meine Fußstapfen drin.

00:12:23: Und jetzt kommt das Schwierigste.

00:12:25: Für den Papa kommt das Schwiergste.

00:12:26: also für mich ist es loslassen Und nicht das Loslassen ist schwer, sondern das Sichtbare loslassen.

00:12:34: Das macht die Schwierigkeit und da bin ich schwer an mir am Arbeiten und im Üben

00:12:39: Meditation.

00:12:42: So ein bisschen, ne?

00:12:43: Ja natürlich!

00:12:44: So von wegen der auf dem Flur HF was geht und dann um Moment mal... Ich bin es gar nicht mehr und so.

00:12:51: Ja,

00:12:51: gar nicht so einfach.

00:12:52: Nein.

00:12:53: Und möglicherweise will der Sony auch das eine oder andere anders machen.

00:12:56: Richtig Mit Sicherheit.

00:12:58: Ich meine, ich hab ja zwei Partner und da gibt's auch unterschiedliche Sichtweisen.

00:13:01: Natürlich.

00:13:03: Aber was wir so ein bisschen... Auch dieses Los-Was-Minen-Loslassen zu tun hat, das war ein Besuch beim Arzt und der hat dann gesagt, Herr Zorn, wie alt sind Sie?

00:13:12: Ich sag vierundsechzig.

00:13:13: Wie lange haben sie noch vor?

00:13:14: Er sagt wahrscheinlich erst erst neunzwanzig.

00:13:17: Haben Sie schon etwas, was Sie da machen können?

00:13:19: Ja, Sie können ja nicht vierundzwann Stunden Tennis spielen, vierund zwanzig Stunden lesen.

00:13:22: Das geht ja alles gar nicht!

00:13:24: Und wissen Sie was?

00:13:25: Der erzählt Mein Vorgänger, er ist ungefähr Mitte Fünfzig mit der Ende Fünftig.

00:13:30: Mein Vorgänger, der war so vernetzt in der Stadt ja, hat überall Termine gekriegt wann er wollte und mit wem er wollte.

00:13:38: heute rufte mich an dass er Termine kriegt.

00:13:42: diese Verlust ich will sagen der Wichtigkeit oder der vermeintlichen Wichtigkeiten da habe ich Respekt vor.

00:13:49: Ich hab mit einem Bekannten gesprochen, der eine leitende Funktion hat wie er sich darauf vorbereitet hat, in den Ruhestand zu gehen.

00:13:58: Ich habe Respekt davor.

00:14:00: Total spannend!

00:14:02: Also zwei Bemerkungen dazu.

00:14:03: die eine ist kleine Welt, Rülle und Partner hat meine Steuern gemacht, als sie ein Amerika-Korrespondent war also ganz witzig.

00:14:11: und die andere Bemerkung hat auch bisschen damit zu tun so vom Olymp abzusteigen und so.

00:14:18: ich werde bis heute manchmal gefragt zur Podiumsdiskussion ob ich was zu amerikanischen Verhältnissen sagen will oder kann.

00:14:25: Und ich sage alle Panels, alle Veranstaltungen ab weil ich bin aus Amerika abgereist und bin da nicht mehr drin.

00:14:34: also bin dann genauso wie die drei Personen hier am Tisch sitzen der Zeitungsleser und vielleicht ein bisschen intensiver weil ich Originalquellen lese und höre und so weiter.

00:14:44: aber ich bin dann nicht mehr sprechfähig.

00:14:47: und inzwischen ganz ehrlich habe ich da Freude dran geworden in der Mitte zu sein im Journalismus, sondern vom Rand zuzugucken und meine Etage sozusagen zu bearbeiten.

00:15:01: Und meine kleinen Geschichten zu machen nicht mehr jeden Tag auf tageschaulie.de zu sein.

00:15:07: Vollkommen okay!

00:15:08: Sehr spannend, meine Gedanken hier mit eurem biblischen Alter.

00:15:14: Jungspont?

00:15:15: Danke

00:15:15: das wollte ich ja provozieren.

00:15:16: die Aussage Ich habe gerade erst angefangen gefühlt, ich hab erst Anlauf genommen.

00:15:20: also ich weiß ja nicht was mit euch los ist.

00:15:22: aber ganz wichtige Ideen dazu.

00:15:24: Everybody's got a hungry heart.

00:15:27: Ich hätte es nicht besser sagen können.

00:15:28: Interessant ist ja die Geschichte dass Kinder sich ja erstmal abgrenzen auch von Eltern und da in die Blockade gehen.

00:15:35: Das war bei deinem Sohn vielleicht sogar eher als der Tochter.

00:15:39: Das habe ich ja mit meinen Mädels genauso, das ist toll dass du so viel arbeitest und zwei Jobs hast.

00:15:44: Aber wir finden es toll aber wir möchten auch leben.

00:15:48: Diese Diskussion Wirk-Live Balance und solche Geschichten.

00:15:52: Und das Geile ist wenn man aber sein Stil durchzieht also es vorlebt Darum geht es, dass das irgendwann eben sehr wohl diese Wirkung zeigt.

00:16:02: Wie wir hier an einem Beispiel von deinen Kindern sehen?

00:16:06: Dass die auf einmal verstehen, boah!

00:16:08: Das ist eine tolle Geschichte nicht nur von der Tätigkeit sondern so wie der eigene Vater das gemacht hat und sich das dann auf einmal zeigt nach einer Zeit wo da auch mal Reibung gibt.

00:16:18: Das muss ja so sein.

00:16:19: bitte, das wäre ja blöd wenn's nicht so wird.

00:16:20: Aber was gibt's denn schöneres?

00:16:22: Und wenn meine große Tochter irgendwann jetzt neulich zu mir kommt und sagt, Papa ich kaufe mich bei dir ein.

00:16:27: Und ich sag du bist doch keine Juristin!

00:16:29: Nein nein

00:16:30: in dem Kommunikationsthema kaufe ich nicht.

00:16:33: Was muss ich denn auf den Tisch liegen?

00:16:35: Wie was mach... Ich mache dir den Laden und wir marschieren.

00:16:39: Das sind diese kleinen Signale und das ist die Vorbildgeschichte.

00:16:44: Ob das jetzt aus der Familie kommt oder ob du einen externen oder jemand aus deinem Unternehmen einfach aufbaust, hat genau damit zu tun.

00:16:51: Wie machst Du das all die Jahre?

00:16:52: Weil die gucken ganz genau hin die Menschen und wenn Du das fähigst wollen sie dir nicht nacheifern – und das merken die Menschen!

00:16:58: Wenn Du das vorlebst ist das großartig.

00:17:00: wenn die dann sagen dass möchte ich machen.

00:17:02: also was gibt es besseres?

00:17:04: aber da ist es nicht einfach.

00:17:06: Einerseits mega, dass deine Töchter an Bord kommen.

00:17:10: Das bedeutet natürlich du musst den Anwaltsquadsch jetzt endlich mal langsam sein lassen und dich darauf konzentrieren was in Wirklichkeit kannst.

00:17:21: Und auf der anderen Seite so ein bisschen auf der Meta-Ebene kann ich das durchaus teilen weil meine Töcher kommen insofern an BORD.

00:17:27: Ich habe mich ja sozusagen als schwarzes Schaf in dieser Ärztin Naturwissenschaftler Familie als Was mit Sprachen Journalist.

00:17:36: Und da profiliert und meine Töchter kommen dann auch an, dass sie halt unfassbar Text- und Sprachaffin sind.

00:17:44: Die kommen da auch an Bord.

00:17:46: die große zum Beispiel vom Wissenschaftsbetrieb ein bisschen absteigt und wahnsinnig eine Blog schreibt und auch Podcast macht usw.

00:17:52: Und die kleine die immer das Sie jetzt gerade während wir sprechen unterwegs ist auf einer Konferenz der Philosophen in Barcelona wo es in den nächsten drei vier Tage ist also total irre was mir wirklich unheimlich viel bedeutet.

00:18:06: Heißt, selbst wenn die noch so verpankt und verrottst sind eine Zeit lang in ihrem Leben, die kommen irgendwie alle wieder.

00:18:13: Also ne tolle Lehre finde ich!

00:18:15: Ja guck, das waren wir ja auch, weil man ja auch verpannkt ist.

00:18:17: Oh mein Gott, du

00:18:17: nicht?

00:18:18: Ja ja, du nich' ich schon.

00:18:19: Entschuldigung?

00:18:20: Haare

00:18:20: bis... Nicht bis zum Hintern aber war auf Sonne klar dass ich Rockmusiker wäre.

00:18:25: Ihr dürft meine Legende nicht kaputt machen, ich sag meinen Mädels nämlich immer Ich hab nur gelernt für die Schule Und war auf dem Fußballplatz im Tor Und dann gucken die immer

00:18:32: so,

00:18:33: really?

00:18:34: Ja natürlich.

00:18:34: Party ist gar nicht

00:18:35: richtig.

00:18:35: Ich war nur auf

00:18:36: dem Platz oder am Schreibtisch.

00:18:37: Ich wollte noch eins aufgreifen von dem was Wolfgang gerade sagte diese Angst auch ... Was ist denn dann?

00:18:42: dieses Loslassen und wir sprachen euch mal drüber das ist ja so diese Angst vor dem Revierverlust.

00:18:49: Netzwerkwichtigkeit du bist eine Autorität Du wirst gefragt Die Leute schaden sich suchen dich Nicht nur in der Firma Kunden man danken.

00:18:56: also Das kommt ja automatisch Und du verlierst ja, wenn du nach und nach loslässt.

00:19:02: Das ist völlig okay!

00:19:03: Verlierst du ein bisschen dein Revier?

00:19:04: Aber damit auch ein Stück weit deine Definitionen, die bisher galt.

00:19:08: Die musst du neu aufsetzen.

00:19:11: Also das jetzt theoretisches Wissen, was ich von mir gebe ... Weil ich nicht so denke, dass bei mir irgendwann eine Rolle spielt in den nächsten dreißig Jahren nicht Longgivity aber wir reden oft über das Thema und ich verstehe das natürlich.

00:19:21: Dieser Reviergedanke, ich glaube es ist eine ganz wichtige Geschichte.

00:19:25: Dass man da versucht, das irgendwie zu transformieren Weil es geht immer um Bedeutung.

00:19:30: Also, was will ich tun?

00:19:33: Und wo bin ich?

00:19:36: Da wirst du aber abgestitten von wenn du raus bist.

00:19:41: Ja,

00:19:41: weil er bedeutet ihr könnt Bedeitung oder Wirksamkeit auch umdefinieren.

00:19:47: ja also nochmal Ich bleibe dabei vom Olympap zu steigen tut nicht weh.

00:19:51: also die eine Kiste ist

00:19:53: Du

00:19:54: hast jetzt nicht mehr die Millionen Kontakte publizistisch, in meinem Fall beispielsweise.

00:20:00: Aber du hast dafür die Wertschätzung und den Kontakt vielleicht zu ein paar Hundert, vielleicht zum Paar Tausend Leuten nochmal – in meiner kleinen Publizistik bubble!

00:20:12: Das ist bei euch natürlich ein bisschen anderes Feld aber der Vorgang ist der gleiche und die Wertschätzung, die ich heute empfinde kann, natürlich nur von mir erzählt ... die ich heute empfinde dafür, dass... ...ich wirksam bin gegenüber ein paar Leuten versus... ...nibolösen Kontakt zu vielen tausend Leuten zu haben.

00:20:30: Find' ich sehr befriedigend, find' ich super!

00:20:33: Es werden aber die Anrufe fehlen,... ...die Weste vermissen,... ...wenn dann gesagt wird okay... ...Andreas kannst du mir mal bei dem... ...dem Problem helfen?

00:20:41: Hast Du da für eine

00:20:42: Lösung?!

00:20:43: Also wenn ich das mal auf mich... ...duppiziere... ...die Fragen werden ausbleiben.

00:20:48: Ja und das ist auch wichtig!

00:20:50: Das will ich auch in der Übergangsphase lernen.

00:20:53: Man darf ja nicht hingehen und darf Schottenführung

00:20:57: machen,

00:20:57: das darf man nicht tun.

00:20:59: Es ist aber ein Corporal, es war ein Großunternehmen.

00:21:00: immer so dass die Leute einen Aufsichtsrat gehen und dann versuchen Big Mac dort zu nachhören?

00:21:04: Ja

00:21:04: genau!

00:21:06: Deshalb haben wir heute neuerdings die Abling-Phase.

00:21:09: So lange müssen von dem CEO-Post weg sein und das dann in den Aufsichtsrat wechseln, was ich auch richtig finde.

00:21:15: Dass die Drehtür nicht sofort betätigt wird?

00:21:17: Ja genau, genau.

00:21:18: Aber ist etwas

00:21:19: wichtiges bei der Nachfolge oder grundsätzlich eine Haltungsfrage ob du das mit den Podcast machst, ob du es im Unternehmen machst oder mit den Mandanten, ob ich das in meinen Bereichen mache?

00:21:29: wir haben doch alle uns auf die Fahne geschrieben andere Menschen zu unterstützen und andere Menschen irgendwie effektiver glücklicher zu machen vielleicht erfolgreicher was auch immer.

00:21:39: das heißt Das heißt, wir haben noch alle in der DNA, dass wir andere supporten.

00:21:45: Und das ist ja großartig!

00:21:46: Jetzt kommt natürlich als Unternehmer so ein bisschen eine kleine Eitelkeit rein – wie es vielleicht auch braucht.

00:21:52: Aber trotzdem steht doch immer im Vordergrund, dass die Leute helfen.

00:21:55: Mandanten oder intern?

00:21:57: Das heißt Wir machen andere erfolgreicher und der Gedanke ist doch ein schöner Gedankel, dass Wir in der Nachfolge andere jetzt wirklich größer machen.

00:22:08: Dafür müssen wir natürlich schon loslassen ob es dein Sohn ist oder nicht.

00:22:12: Aber da kommt jemand, der wird aufgebaut und irgendwann deine Anteile übernimmt.

00:22:16: Dann lässt du los so schwer.

00:22:17: das ist aber als erstes Position einsteht ich helfe jemandem auf seinem Weg.

00:22:22: Und dadurch nimmt man sich schon ein Stück weit raus alleine dadurch dass es

00:22:25: praktisch so ist.

00:22:26: Das darf man auch mal für sich benennen weil es so ist.

00:22:29: sonst hältst Du fest und sagst hey Juppie hieß das stand mit Hundert auch noch am Klavier.

00:22:33: dann kann ich auch noch hier in meinem Sessel sitzen und mich an den Tisch festketten.

00:22:38: Ja, das ist ja jedem seinen Lebensentwurf so ein Stück weit und helfen will ja eigentlich jeder.

00:22:43: Jeder Mensch hilft ja gern.

00:22:44: In unserem Kontext ist es so dass wir eben den Menschen wirtschaftlich durchrechtlich helfen.

00:22:49: Du musst halt eben dann ein anderes Felssohn... Ich hatte mal die Idee gehabt als ich dem Plasmusik-Geregent war.

00:22:55: weil er meine Idee ursprünglich mal hat mir eine Frau gesagt mach das bitte nicht!

00:23:00: Ich hatte mir gedacht, dass ich nach meinem aktiven Berufsleben junge Musiker ausbilde.

00:23:06: Ach,

00:23:06: toll.

00:23:07: Großartig!

00:23:08: Ja?

00:23:08: Machen.

00:23:09: Voraussetzung dafür ist... Ich brauche auch dafür eine richtige Qualifikation.

00:23:12: Ich hab da damals zu einem Lehrgang gemacht, ein halb Jahr Lehrgang.

00:23:17: Da ist ja nichts was heute so gefordert wird.

00:23:20: Aber das wäre sowas wo ich schon sagen könnte, damals zumindest mache sowas.

00:23:25: Heute Andreas und Klaus kann es gar nicht glauben für mich nicht mehr denkbar.

00:23:30: Für mich nicht mitdenkbar.

00:23:31: Wegen

00:23:31: Energiehaushalt

00:23:32: Wahrscheinlich Energiehauszalt und dann denke Okay, wenn du dann mal im Ruhestand bist und ein Halbruhestand ist ja, dann kriegst du vielleicht noch mehr Energie.

00:23:41: Und da weiß ich nicht ob das wirklich so eintreten wird um das umzusetzen.

00:23:44: Ich hatte aber auch andere Ideen die ich durchaus vielleicht mal angehen werde Um halt eben dann auch wirklich dieses Loslassen.

00:23:51: Das Leichte fällt, dass ich eine andere Aufgabe habe.

00:23:53: Ein Beispiel?

00:23:54: Ja zum Beispiel Sport für Senioren Sportgröße für Seniore in einem kleinen Dorf Enken Gymnastik-Kurs, was auch immer.

00:24:01: Oder in Seniorenheim gehen und da was machen?

00:24:04: Weiß ich nicht.

00:24:05: Also das waren so die Ideen... Ich habe auch schon mal entsprechende Kurse geguckt ob es das gibt.

00:24:09: Es gibt bis in der Tat mit Zeitifikant, was man da machen kann.

00:24:12: Also ich find's alles geil aber ist natürlich in meiner Welt anders Statement weil jemand mit der Expertise

00:24:20: wäre

00:24:21: der perfekte Mentor.

00:24:23: Ist der perfekt Mentor!

00:24:24: In dieser immer seltsamer werdenden Zeit.

00:24:27: Und die Kanzlei von Wolfgang komplett digital und die werden auch permanent ausgezeichnet, weil sie das so großartig machen.

00:24:35: Das heißt, diese sind up to date!

00:24:36: Du kannst junge Menschen da wirklich wunderbar an die Hand nehmen oder zumindest Sparringspartner sein.

00:24:42: Ich mag sowas Weil genauso wie bei der Musik steckt dieser Proof of Concept dahinter.

00:24:47: ich kann drei Millionen Kurse machen und Zertifikate hier in die Wand knallen ist es geil?

00:24:51: ja aber ich muss wissen wie's geht.

00:24:54: also ich muss in der Handlung sein Und genau das ist für mich heutzutage zehnmal wichtig als irgendso Gurkenpapier oder einen Ausdruck.

00:25:02: Keine Ahnung, kann man mir gerne widersprechen aber es geht doch darum Menschen zu vermitteln wie es tatsächlich in der Handlung passiert.

00:25:10: und da finde ich Mentoren großartig!

00:25:12: Ich liebe Mentoren ja ich sage auch immer für mich ist Wolfgang auch immer ein Mentor wenn ich das gerade sagen darf als recht junger anwalt.

00:25:20: da hatte ich natürlich irgendwie das eine andere noch nicht ganz verstanden.

00:25:23: dann kam von ihm Ja gut muss er sagt In der Beratung musst du erst zuhören.

00:25:31: Du musst erst deinen Mandanten verstehen und dann sendest du, und dann wirst du

00:25:35: verstanden.".

00:25:37: Und der Satz hat mich damals schon so erwischt Und genau das bezeichne ich heute als eine meiner absoluten Stärken.

00:25:47: Jetzt ist Geburt der Kommunikation auch übrigens?

00:25:49: Ja,

00:25:49: lernst du ja als Jurist nicht!

00:25:50: Als Jurist denkst du, da störe alle.

00:25:53: Tom Cruise die Firma gibt mir hier hundertzwanzig Wochen schon.

00:25:56: Aber der Satz kam vom Wolfgang und er war für mich in meinem damals juristen Job ein absoluter Game-Changer.

00:26:05: Ich würde ganz gerne mit euch beiden nochmal auf die Meta-Ebene ein bisschen gehen.

00:26:10: Wir haben sehr viel über die eigene Vita gesprochen, die Nachfolge in deinem Unternehmen auch die Schmerzen, die damit kommen so ein bisschen und ich bin total gespannt wie das weitergeht auch im Prozess.

00:26:22: aber auf der Meta Ebene wenn wir über die multiplen Krisen, die wir in unserem Land haben, Europa haben im Moment vieles hat tatsächlich dem Markt von M&A zu tun, mit Nachfolge zu

00:26:38: tun

00:26:39: finde ich einen Sinn da drin.

00:26:41: Und jetzt wäre es natürlich sehr billig wir würden so ein Bashing machen gegenüber der jüngen Generation.

00:26:46: Die sind alle woke die wollen alle Influencer werden etc.

00:26:49: Pp.

00:26:49: Die haben keinen Bock mehr zu arbeiten.

00:26:51: das halte ich für zumindest mal in der Kohorte betrachte für Füllungen Unsinn.

00:26:55: Das stimmt einfach nicht.

00:26:56: Da gibt's ganz ganz tolle junge Leute.

00:26:59: was ich allerdings Tatsächlich so ein bisschen als Problem sehe ist, dass wir uns seit den neunzelneunziger Jahren hinbewegt haben zu einer Manager-Gesellschaft.

00:27:10: Und ein Manager macht was anderes als an Inhaber.

00:27:13: Das berührt natürlich auch die Nachfolge sehr stark in dem Sinn das viele jüngere Menschen möglicherweise sagen um einen Manager verdiene ich die gleiche Kohle oder mehr aber keine persönliche Haftung muss man hinterlichen halten sozusagen Und dass dieser Reflex sehr weit verbreitet ist.

00:27:33: Aber das Unternehmertum Entrepreneurship, unser Land gerade im Familienunternehmen Mittelstand und auch klein und kleinste Unternehmen Jahrhunderte ausgemacht hat.

00:27:43: also da waren irgendwelche Frickler die Dübel entwickelt haben diese kleinen Buden wo wir sagen ich nehme jetzt mal die Hand Ich transformiere ein bestehendes Unternehmen oder ich gehe in die Bütte mit neuen Unternehmen

00:27:58: Startup-Unternehmen berät sich, gibt es ja nach wie vor.

00:28:01: Gott sei Dank.

00:28:01: Auch den

00:28:02: Interessanten jetzt mal außerhalb.

00:28:03: der Kunden haben eine Bude weil sie eine Idee haben meistens oft heute im E-Commerce oder sowas.

00:28:09: dann legen die einfach los.

00:28:10: das Problem in Deutschland ist in der Tat dass scheitern hier in Deutschland dann bist du stigmatisiert immer noch.

00:28:18: Der erste Punkt.

00:28:19: der zweite punkt ist dass das auch teuer ist.

00:28:22: Das scheitern in Deutschland, ja?

00:28:23: Da musst du die Leute ... Die Kündung muss wissen was ist besser als dich.

00:28:27: Du musst einhalten und dann kannst du einfach sagen okay ich mach es zu Ja, das geht nicht.

00:28:31: Was wird dann oft gemacht?

00:28:33: Wir sprachen vor, fällt da rüber Dann werden dann die Risiken sozialisiert Und dem Moment springt dann der Staat ein Kann man machen!

00:28:42: Was aber nicht geht und das ist häufig noch der Fall Dass dann derjenige der das Risiko auf sich genommen hat und scheitert, dass er halt eben den Staat ersetzen soll.

00:28:49: Und das ist irgendwie so ein bisschen damit zusammen, dass diese Freude und dieses ja diese Lust am Unternehmertum... ...so ein bisschen geschrumpft ist.

00:28:58: Also weniger geworden ist.

00:29:00: Wenn ich daran denke als ich in junger Steuerberatung waren vor dreißig Jahren da hatten wir fast jede Woche Start-Apparatungen heute hast du zwei im Jahr oder drei im Jahr auch dieses Denken Ich will jetzt mal oder kann erfolgreich sein.

00:29:15: In Deutschland ist es so sagen die jungen Leute ... wird immer wieder kräftektiert.

00:29:20: Okay, wenn ich mich jetzt selbstständig mache,... ... muss ich gucken wo riecht das Geld her?

00:29:24: Ich gehe Risiken ein... und dann kommt der Staat irgendwann und will dann steuern vom Land.

00:29:28: Natürlich sind alle Steuern zahnt!

00:29:29: Ist auch richtig so!

00:29:30: Und dann baue ich mir Vermögen auf,... ... mache meine eigene Altersversorgung... ...und dann gehe ich in Rente... ...dann will der Staat widersteuern haben weil ich Absterstörer auf andere Zahlen muss... ...wenn ich übergebe irgendwas.

00:29:40: Da haben manche vor so'n bisschen Strang,... ...habe ich den Eindruck die denken meistens nicht an diese letzte Folge.

00:29:46: Klar.

00:29:47: Aber haben manche bisschen Strang vor.

00:29:50: Es fehlt aber auch so ein bisschen diese Freiheitsgedanken, ich kann das bewirken... Dann wird dir überall eher negativ, ist das mit der Nematom besetzt?

00:30:01: Wenn du in Berliner Schulbüsche reinguckst, die mobilen Besitzer wie es da dargestellt, ja immer als böser Mensch, als strenger Mensch ...es dient ja zum Teil!

00:30:11: Ich hab' immer die Story gerne erzählt aus meinem amerikanischen Leben als jemand, der doch einige Jahre in den USA gelebt hat.

00:30:19: Wenn du in Deutschland einen erfolgreichen Unternehmer fragst, bist du reich geworden?

00:30:25: Was ist denn los mit dir?

00:30:26: so?

00:30:26: und dann ist der Reflex... Der muss Dreck am Stecken haben!

00:30:29: Wenn du ein Amerikaner-Unternehmer hast, der erfolgreich ist, dann fragen die Leute,

00:30:34: how did you do

00:30:34: it?!

00:30:35: I want to do this too!

00:30:37: Also das wird aufgeschaut und man sagt Mensch ich will auch erfolgreich sein.

00:30:43: Du hast den ausgepreckten Individualismus versus Kollektivismus sozusagen angesprochen und da sehe ich durchaus Probleme auch.

00:30:51: Ja, diese Lust erleben darauf.

00:30:54: Die

00:30:54: Lust ja?

00:30:55: Und

00:30:56: dann denken die um die Umständen auch in ihrem Freundeskreis und denken, ob werden die wieder sagen wenn ich es erfolgreich bin oder der ist dann eine Umstände erfolgreich und dann wird weggegangen, wenn er dann hier rumbekommt so...

00:31:07: Kann nicht sein, dass Erfolg schmuddelig ist.

00:31:10: Also echt

00:31:11: nicht.

00:31:12: Aber Leute das ist doch genau diese Vorbildgeschichte die wir privatisiert haben.

00:31:15: aber es fehlt natürlich an dieser Goldgräberstimmung ihr habt das wahrscheinlich gelesen der Bereich der am meisten Zuwachs an Arbeitsstellen hat es der Staat finde den Fehler.

00:31:27: Also warum darf er gar nicht sein?

00:31:29: Da kriege ich ein Nervenzusammenbruch.

00:31:30: Bedingtes Geschäftsmodell!

00:31:32: Ja, aber das ist kein Geschäfts-Modell.

00:31:33: Das ist ja diese Vollkasko-Mentalität und komplett Aufgabe der Freiheit.

00:31:38: Und ich hätte gerne dass junge Menschen inspiriert werden durch tolle Vorbilder, Mentoren.

00:31:43: da sind wir wieder da... ...und es muss nicht immer ein Riesenladen sein, das können auch Kleine sein.

00:31:47: Darum geht's ja gar nicht.

00:31:48: Aber wir brauchen mehr Mentalität, dass es total Sinn macht dein Ding aufzubauen.

00:31:55: Es ist ja so, ich sage zu den jungen Leuten dann immer Denk daran, du musst störlich muss sowas drauf haben.

00:32:00: Zumindest mal rudimentär.

00:32:01: Du musst BWL muss so was drauf haben auch rudimentäre brauchst nicht kein Detail wissen.

00:32:06: Du muss kalkulieren können.

00:32:07: Du muß arbeitsrecht können, du muß vertragsrecht können.

00:32:10: Tu muß die VW kennen und muß deine Technik nur beherrschen.

00:32:14: bei dem Handwerksbetrieb das ist schon eine Mammutaufgabe.

00:32:17: Und kommunizieren musst du auch.

00:32:19: kommunizierend ja?

00:32:20: Schau mal auf den.

00:32:21: ich weiß nur ob es heute gelehrt wird aber Ich habe meinem Steuerberater leergang habe ich nichts über Führung gelernt.

00:32:28: Mein Vater mit sicherlich auch nicht, kann gleich eine Episode dazu erzählen.

00:32:31: und die Handwerksmeister meine Brüder haben auch nichts überführen gelernt.

00:32:36: und dann ist jetzt folgendes wie gesagt mein Vater so fünfzehn-zwanzig Leute die standen dann morgens dann im Kreis hab ich gesagt alle meinen Kreis und er wurde ein oder anderen rasiert.

00:32:44: Einer an einem anderen angeschrien, angebrüllten rasiert.

00:32:46: heute umdenkbar.

00:32:48: Motivation!

00:32:50: Heute umdenken?

00:32:51: Ja Die Leute kamen dort zum nächsten Tag wieder.

00:32:53: Ja,

00:32:54: also es ergibt sich immer unterschiedliche Betrachtungsweise.

00:32:56: Ich denke schon unter dem Strich eine gute Kommunikation zu machen und Leute mit echtem Leadership in echter Führung zu überzeugen ohne sie anzuschreien ist wahrscheinlich die bessere Wahl.

00:33:09: Aber das wird natürlich unser Nachfolge- und Führungsproblem auf jeden Fall nicht lösen.

00:33:14: ich habe einen Ton mitgebracht in unserer Rubrik Sprich wenn mir was sonst aufgefallen lässt Ein Ted Talk von Axel Zain, der CEO von WSCAD.

00:33:33: Also ein Unternehmen das als erstes CAD-Lösungen mit KI-Unterstützung anbietet und da geht es um Elektrokonstruktionen, Maschinenbau

00:33:44: usw.,

00:33:44: Gebäude, Automation.

00:33:46: und er hat was sehr Allgemeines leider auf Englisch in diesem Ted Talk gesagt dass wir euch mal ganz kurz vorspielen damit man nochmal einen Satz drüber verlieren kann.

00:33:54: Zwei

00:33:55: Dinge in der Welt sind sicher, Tod und Taxi.

00:34:01: Warum darf ich eine dritte Sache geben?

00:34:04: Ein schlechtes Boss!

00:34:06: Siehst du, als Menschen, wir wohnen besser, wir leben längere Lives.

00:34:09: Wir werden vielleicht fünfzehn Jahre

00:34:16: lang

00:34:18: arbeiten können.

00:34:20: Es ist almost klar, dass dieserzeit ein schlechtes boss wird.

00:34:34: An diesem Punkt.

00:34:41: Eine amerikanische Institut.

00:34:49: Also es gibt drei Dinge, die Sicher sind's, Benjamin Franklin hat nur zwei genannt.

00:34:54: Der Tod und Steuern, Steuer bezahlen zu müssen.

00:34:57: Und er addiert oben drauf der schlechte Boss.

00:35:01: Also natürlich mitten bei unserem Thema.

00:35:04: Jeder führt er weiter aus begegnet einem schlechten Boss in seinem Leben.

00:35:09: Mindestens einem!

00:35:11: Kurze Umfrage bei euch auch?

00:35:13: Ja klar

00:35:13: Du hast ja nie einen Boss gehabt.

00:35:15: Nee,

00:35:15: aber ich hab's nicht.

00:35:15: Ich treff doch nicht.

00:35:16: Du warst dir selber ein schlechter Boss?

00:35:18: Nein, sehr

00:35:18: gut!

00:35:18: Ein

00:35:19: wahnsinnig guter Boss in meiner Welt.

00:35:21: was die anderen sagen weil

00:35:22: sich... Wolfgang du hast gesagt du hast tolle Erfahrungen mit deinen Bossen gehabt bis du auf

00:35:28: gute Erfahrungen gemacht hast.

00:35:30: und klar, sagte ich auch eben auch schon dass die Zeiten immer rosig waren.

00:35:34: Da haben wir mal harte Worte gegeben Aber das hast du dann auch so angenommen Und dann hast du das Beste daraus gemacht.

00:35:42: zu dem Nachfolgethema kommen, ist ja letztlich geht es auch

00:35:47: um eine Haltung.

00:35:48: Meine Haltung, die ich auch ein Stück weit von einem Nachfolge erwarteten darf meines Erachtens – ich sage mir das nicht mal so provokant – nämlich er sollte Respekt haben vor dem aufgebauten Lebenswerk was man aufgebaut hat und der Nehmenskultur über Jahrzehnte entstanden ist.

00:36:08: Die Mandatentation sind meistens persönlich also ich sage immer Mit Sicherheit bei einigen Monanten mehr als der Partner-Partnerin, bin ich von überzeugt.

00:36:18: Respekt bedeutet nicht für mich unterordnen.

00:36:23: Das geht gar nicht.

00:36:25: Viel mal Anerkennung der bisherigen Leistungen ist das meines Erachtens und ich finde als Seniorpartner darf man das ein Stück weit erwarten!

00:36:37: Ich weiß nicht, wie seht ihr das?

00:36:38: Absolut.

00:36:40: Wir sind mitten im Thema Kommunikation und es passt auch zum schlechten Boss dazu

00:36:45: in

00:36:46: dieser Bubble-Nachfolge wenn wir in einer TikTok und Instagram Welt uns befinden wo in fünf Sekunden die Messe gelesen sein muss da ist kein Platz mehr für Respekt.

00:36:55: Das gibt es dann nicht mehr.

00:36:56: Und genau das ist ja wo Klaus und ich mit jeder einzelnen Folge für Werben Haltung und Respekt.

00:37:09: Das ist eine Kommunikationsfrage, weil das kann dir natürlich signalisiert werden.

00:37:17: Du hast hier etwas geschaffen, dem bin ich nicht ehrfürchtig gegenüber aber ich sehe dass du da ein Leben drauf verwandt hast, dass es so gekommen ist wie es gekommen ist und wir den Teufel tun das kaputt zu machen.

00:37:29: Aber vielleicht werde ich es an bestimmten Stellen umbauen oder so, sagen wir mal was fällst du davon?

00:37:36: Zum Beispiel.

00:37:37: Aber das ist genau diese Kombi die ihr beide anspricht.

00:37:40: der der den Nachfolger abgibt dem muss das Respekt hier an Unwert schätzen weil sonst wäre er nicht an der Stelle sonst gäbe es nämlich nichts nachfolgen könnte.

00:37:50: deshalb ist dass das eine und der der übergibt der tut gut daran dass dann auch respektvoll zu machen sagen danke dass Du meine Lebensleistung anerkennst Und jetzt bin ich gespannt, wie du dein Stil einbringst.

00:38:03: Aber vergiss nicht was wir erschaffen haben.

00:38:04: und jetzt machst du das nächste Kapitel!

00:38:07: Das muss auch klar vom Worthing sein... Ich würde immer der, der übergibt, dem würd' dich immer sagen, formulier das.

00:38:14: Formuliere es in einer Betriebsversammlung und nicht sagt das.

00:38:17: Und der, den er nachfolgt, der muss genau dass sagen.

00:38:20: Der muss genau sagen, wie dankbar er für die Chance ist.

00:38:23: Er muss das anerkennen.

00:38:25: Ich hoffe weil er so denkt und fühlt.

00:38:27: aber die Strahlkraft in Richtung der Leute, die da arbeiten.

00:38:31: Ist immens und die ist wertvoll.

00:38:34: wenn du das verschenkst hast du echt was aufgegeben was du mitnehmen musst um Booster zu haben.

00:38:39: wie es weiter geht.

00:38:40: Du kannst rausgehen Mit dem Bewusstsein, die wissen was ich gemacht habe Und der andere gibt dann Gas aber weiß Was er für eine Wie heißt es Neudeutsche?

00:38:49: Leggeszehen Rucksack Und darum geht's.

00:38:52: Wenn dass aber die Agierenden nicht verstehen Hast du ne Schieflage Und ich würde sogar ein Unternehmen immer darauf vorbereiten wollen, wie das abläuft am Schluss.

00:39:01: Weil das halte ich für ganz wichtig!

00:39:03: Wenn du dass nicht richtig frames, wenn du das nicht richtig feierst ... Ich nenn es mal so... Ja?

00:39:09: Am besten echt mit einem geilen Termin und mit einem Event wo die Leute sagen Wie geil ist das denn?

00:39:12: Liegen sich in den Arm natürlich kein alkoholstilles Wasser Und dann hast Du das auch richtig auf die nächste Basis gestellt.

00:39:19: So stelle ich mir das leicht romantisiert vor.

00:39:21: Total und das ist nochmal für alle, die uns jetzt hören Das ist keine Symbolik.

00:39:27: Das ist ganz harte Währung, worüber wir hier reden.

00:39:30: Wir tun uns so schwer in unserem Land weil wir haben eine Tradition wo halt das Axel schied die mündliche Rede schlägt und es ist falsch!

00:39:39: Es muss nebeneinander stehen nicht unter übereinander.

00:39:42: Völlig richtig, völlig richtig.

00:39:44: Und die Kommunikation muss dann wirklich auch so sein.

00:39:46: von einem Nachfolger wenn ich den mal zitieren oder von dem erwarten würde dass die Menschen, die Mitarbeiter, die Mandanten Stakeholder, wie man sagt.

00:39:56: Wissen, woran sie mit den Nachfolger sind?

00:39:58: Das ist ganz wichtig!

00:40:00: Ja klar.

00:40:01: Weil ich mach das jetzt, wie gesagt, ich bin jetzt seit fünfzehn Jahren selbstständig.

00:40:06: Dreiunddreißig.

00:40:06: Da muss man schon... Hier lässt man ja was.

00:40:09: Die Menschen kennen einen Mann.

00:40:10: Kein automatisches

00:40:11: Vertrauen zum Nachfolge.

00:40:13: Genau.

00:40:13: Das muss schon aufbauen.

00:40:14: Warum soll das so sein?

00:40:15: Und ihr müsst sehen, dass es verändern wird.

00:40:16: Ich lappert

00:40:17: eher der Termine ab bei allen Mandanten gemeinsam dann Sohn und du oder...?

00:40:21: Nee

00:40:21: Der wächst langsam jetzt da rein.

00:40:23: Das wird mehr so Automatismus, weil er eben einfach Arbeiten übernimmt oder Mandanten übernmt, wo ich dann in einer Frontstand hier jetzt einfach ... übernimmt.

00:40:31: Ich kann

00:40:31: nur sagen, ich habe auch mit seinem Sohn schon Sachen zusammen gemacht.

00:40:34: das macht riesig Spaß!

00:40:35: Ich sehe auch die eine oder andere Parallele auch in der Art Vorträge zu halten und es würde ich ja nie jetzt in so einem Medium hier von mir geben.

00:40:42: Mir macht das großen Spaß, er hat sein eigenes Ziel aber er macht das in meiner Wahrnehmung toll.

00:40:46: wir beide haben auch ganz viele Mandate zusammen und das macht einen wahnsinnigen Spaß.

00:40:50: Aber für alle Beteiligten, für die Belegschaft, für Mandanten, für Stakeholder ist das Veränderungen.

00:40:55: Wir wissen doch dass Veränderung gerade nicht so gerne gesehen wird weil alles so komisch volatil ist.

00:40:59: Deshalb braucht Du brauchtest da diese Klarheit in der Kommunikation, um die Leute mitzunehmen.

00:41:04: Klarheit nimmt dir an die Hand und nicht irgendwie ... Da wird's gemunkelt!

00:41:08: Da kommt ein Neuer rein.

00:41:09: Furchtbar.

00:41:10: Katastrophe?

00:41:11: Du machst alles kaputt damit, das kriegst du auch nachher nicht mehr.

00:41:13: Aber in manchen Organisationen in meinem Leben, ganz schrecklich, die so unsichert geht überhaupt nicht.

00:41:19: Leute, wir müssen zum Schluss kommen.

00:41:21: Und ich hab noch zwei Sachen.

00:41:22: A. Ich bin wahnsinnig gespannt wie bolle auf die ... große Sause, wie ihr diese Stabübergabe machen werdet.

00:41:30: Hoffentlich in einem gebührenden Rahmen mit sehr viel Mineralwasser, wie Klaus gerade eingedeutet hat.

00:41:36: vielleicht dann doch das eine oder andere weil nicht alle sind dann so drauf wie mein Werder Cousin hier der Tisch sitzt.

00:41:43: und die andere Frage ist es wirklich nochmal ernst bezogen auf die Nachfolgekommunikation?

00:41:49: Wir sind ja in einer Phase ständiger Disruptionen.

00:41:52: Unser Land in Europa haben viele, viele Gedanken dazu warum das so ist die wir jetzt nicht mehr groß ausbreiten können.

00:42:00: aber vielleicht einfach mal einen Daumen hoch daumen runter.

00:42:03: wie pessimistisch oder optimistisch bist du was dieses wahnsinnig wichtige Segment der Wirtschaftskraft in unserem Land angeht was die mehrere Zukunft angeht.

00:42:15: Das hängt von der Politik ab wirklich.

00:42:16: man muss also sagen ob ihre Formen angepackt werden?

00:42:18: die nötig sind und auch die jungen Menschen sehen das mit denen ich mich unterhalte.

00:42:23: Und was mir hoffen macht, sind dann so Fälle, die ich Anfang des Jahres hatte wo ein junger Mann neunzwanziger Jahre alt von seinem Onkel-Unternehmen abgekauft hat und mit vollem Elan da reinspringt und das wirklich mit Lust macht ja und mit Unternehmerischer Energie der bewundernswert ist und du musst ihn dann doch schon manchmal bremsen und noch so bisschen führen als Berater aber der Onkel ist Gott sei Dank Sechsten, siebzig noch mit am Bord.

00:42:48: Also er hätte immer so ein bisschen die Hand drüber... Los lasse!

00:42:52: Na ja da lässt es los.

00:42:53: aber bei manchen Fragen ist der Junior auch dankbar dass er zum Onkel gehen kann.

00:42:59: Onkel wie würdest du das denn jetzt in meiner Stelle machen?

00:43:01: Und das stimmt mich so ein bischen hoffnungsfroh was die unternehmenden Erfolge angeht dass immer wieder Kandidaten kommen die sagen Das ist ein Ding.

00:43:09: Hab Lust darauf.

00:43:11: Da müssen wir auch so ein bisschen dran arbeiten und müssen es einfach auch so positiv nach außen stellen, dass es auch gute Dinge gibt.

00:43:18: Und das man auch da – das ist ja auch kein Geheimnis – richtige Werte schaffen kann!

00:43:23: Mein Gedanke dazu wenn ich darf, das ist mir ganz wichtig.

00:43:25: Auch hier was wir gerade besprochen haben.

00:43:27: Und wie wir immer sagen, wir müssen kommunikativ in den Infalt gehen, denke ich auch, dass wir mit diesem Thema in den Infalt gehen und den Menschen Mut machen traurig etwas zu machen, traurige etwas anzupacken... Es ist deine Entscheidungen.

00:43:40: Es ist dein Leben, es ist deine Freiheit.

00:43:42: wie du eben sagte Wolfgang mach was draus!

00:43:44: Natürlich wird das auch schwierig und du kriegst Niederlagen und dann fliegst auf die Schnauze aber dann hast Du Mentoren wenn du's klug gemacht hast Und die geben dir einen guten Rat.

00:43:54: Einmal hast du mir so ein Rat gegeben als ich auf der schnauzen lag sonst wäre ich nicht hier wenn du nicht gewesen wärst.

00:43:58: Ist einfach so.

00:43:59: Wenn das passiert dann können wir doch die Menschen auch

00:44:02: da

00:44:03: anfeuern, zu sagen seitmutig.

00:44:05: Und ich mache nicht mehr mit bei diesem blöden Bashing.

00:44:07: Natürlich sind die Rahmenbedingungen echt bescheiden und das war jetzt diplomatisch Formulier aber ... Die Leute haben's in der Hand was zu tun!

00:44:15: Ich möchte echt dafür werben so wie wir es eigentlich hier die ganze Zeit machen.

00:44:19: Da wäre ich der Letzte, der sagt Hör auf, wird Beamter?

00:44:22: Nee, sag' ich nicht.

00:44:23: Ja, ich meine unterm Strich ist natürlich mit allen bescheidenden Rahmenbedienungen Selbstständigkeit mega.

00:44:30: Erlebt

00:44:31: ihr da auch?

00:44:31: Natürlich,

00:44:32: das ist toll.

00:44:32: Ist großartig!

00:44:39: Wir schließen damit einfach mal.

00:44:40: Sprich mit mir der Kommunikations-Podcast.

00:44:42: Vielen vielen Dank Wolfgang.

00:44:44: Sehr schön, dass du unser Gast warst.

00:44:45: Vielen Dank.

00:44:46: Vielen dank Klaus wie immer.

00:44:47: Ich danke.

00:44:48: Wenn

00:44:48: ihr mehr darüber hören wollt wenn ihr das gut gefunden habt was ihr hier gehört habt bitte einen Kommentar hinterlassen bei Spotify oder Apple oder der Podcastplattform Eurer Wahl.

00:44:59: wenn ihr weitere Infos haben wollt oder Themenanregungen Gästeanregung habt für uns Bitte mal gucken bei Ohnesorge-Kommunizieren.de oder bei www.podconn.de, das sind unsere Webadressen und bis zum nächsten Mal sagen wir hier an der Stelle!

Über diesen Podcast

SPRECHEN ÜBERS SPRECHEN?
JA, UNBEDINGT!
Als Babys formen wir spielerisch Laute, als Kleinkinder erobern wir Wort für Wort, unsere Sätze strömen, ohne zu denken. Dann wird alles anders: Wir beginnen, abzuwägen, zu zögern, werden gehemmt. Im Beruf angekommen, denken wir fortwährend darüber nach, wie wir was sagen, ziehen Excel-Tabellen zu Rate, ziehen in eine verbale Wagenburg um, die uns vermeintlich unangreifbar macht.
Nebeneffekt: Wir werden langweilig, unsere aneinandergereihten Fakten begeistern niemanden, gemeinsame Visionen und Zukunftsbilder lassen sich mit verstaubter Rede schlecht kombinieren.

WAS TUN?
Erst einmal: Sprechen! Vor dem Spiegel, in der Familie, im Verein, im Meeting, bei der Konferenz. Raus aus der Komfortzone, rein in das Abenteuer Sprechen! Grundlagen, Tipps, Beobachtungen, Ermutigung liefert der Podcast SPRICH MIT MIR! Ganz konkret, mit echten Geschichten und Episoden, mit klaren Vorschlägen, wie wir unsere verklausulierte Sprache überwinden können, wahrhaftig und glaubwürdig werden.

WARUM GUT SPRECHEN?
Unsere Welt wird täglich komplexer. Geopolitisch ist nichts mehr, wie es war, der Klimawandel ist real, unser Leben wird zunehmend digital, künstliche Intelligenz übernimmt Aufgaben, die bis vor sehr kurzer Zeit von Menschen übernommen wurden. Das ist überwältigend! Wir haben wenig Aussicht darauf, diese Komplexität zu verstehen. Umso mehr brauchen wir Übersetzer, Menschen, die komplex in verständlich überführen können. Die uns Ängste und Bedenken nehmen, Chancen und Risiken in gesprochener Sprache abwägen können. Das wird nicht mit vorgelesenen Statements klappen, sondern mit emotional geladener Sprache, mit Geschichten, mit persönlich Erlebtem. Menschen denken, fühlen und handeln in Stories. Diese Erkenntnis ist in der Hirnforschung verbreitet. Also: Nutzen wir Geschichten, um Menschen mitzunehmen auf eine Reise in eine gewiss ungewisse Zukunft, die hohen und ständigen Erklärungsbedarf hat.


WER SPRICHT?
Klaus Ohnesorge und Andreas Horchler sind Cousins, haben gemeinsame Großeltern und eine, zurückhaltend ausgedrückt, farbenfrohe und geschichtenreiche Familiengeschichte. Klaus ist seit einem viertel Jahrhundert Rechtsanwalt und trainiert nach Ausbildung und Partnerschaft in der Jörg-Löhr-Akademie seit Jahren Menschen, die auf Bühnen, in Konferenzen und Meetings besser sprechen wollen. Klaus hat eine lange Torwart- und Trainerkarriere hinter sich und ist als Vater dreier Töchter rednerisch im Dauereinsatz.
Andreas Horchler hat knapp 30 Jahre als Journalist, Reporter und Moderator in der ARD gearbeitet, zuletzt als Studioleiter und Auslandskorrespondent in Washington, DC. Er leitete die Kommunikationsabteilung einer Hochschule und organisierte Konferenzen und Kongresse für den ZEIT-Verlag. Als Gründer von podcon.de berät er Menschen in Verantwortung in Sachen Kommunikation und Medientauftritt, moderiert Podcasts und Konferenzen und begleitet Unternehmen und Institutionen bei ihren Podcastprojekten vom Entwurf bis zur Veröffentlichung.

Kommunikation bestimmt unser Leben, oft auch Erfolg und Misserfolg. Dennoch tun wir uns schwer in Sachen Kommunikation, in unseren Beziehungen, in der Familie, im Beruf und besonders bei öffentlichen Auftritten.
Das muss nicht sein. Deshalb erzählen Klaus Ohnesorge und Andreas Horchler aus ihrem Leben als Kommunikatoren und geben dabei sehr praktische Hinweise, wie das nächste Gespräch, die nächste Rede, die nächste Diskussion, die nächste Sitzung besser laufen können.

von und mit Klaus Ohnesorge, Andreas Horchler

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